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© Ing. Schwertführer Christian

Sprache: Deutsch language: english

 

Bäder und Quellen

Baden bei Wien ist nicht nur Landschaft, sondern vor allem Wasser. Die heilsamen Schwefelthermalquellen der Stadt, seit altersher genutzt, mit einer natürlichen Temperatur bis zu 36 Grad Celsius bilden die Grundlage von Badespaß und Badener Kur.

Die Stadt Baden verdankt ihre Berühmtheit den heißen Schwefelquellen, die durch Felsspalten aus vielen 100 Metern Tiefe aufsteigen. Thermalwasser kommt in Baden an zahlreichen Stellen aus der Erde, aber nur 14 Quellen sind "gefasst". Das heißt, sie sind ausgemauert und abgedichtet, so dass das Wasser rein und stark herauskommt:

  • 32,9°C   Engelsquelle

  • 24,6°C   Ferdinandsquelle

  • 30,4°C   Franzensquelle  

  • 34,5°C   Frauenquelle

  • 26,2°C   Johannesquelle

  • 33,9°C   Josefsquelle

  • 34,6°C   Karolinenquelle

  • 27,8°C   Leopoldsquelle

  • 24,5°C   Mariazellerquelle

  • 34,9°C   Marienquelle

  • 21,6°C   Peregriniquelle

  • 32,1°C   Petersquelle      

  • 29.0°C   Römerquelle     

  • 25,7°C   Sauerhofquelle

(Temperaturangaben nach Messungen des Jahres 1996).

Alterprobte Heilbehandlungen wie Schwefelbäder, Packungen, Massagen, Unterwassertherapie und verschiedene Formen von Gymnastik führen zu Erholung, Entspannung und Regeneration des Gastes.
Aber auch moderne Therapien von der richtigen Ernährung über gezielte Bewegungsprogramme bis hin zu autogenem Training und Meditation dienen der Wiederherstellung und Erhaltung der Gesundheit.

Der ganze Mensch steht im Mittelpunkt und genießt

Zeichnung der Römerquelle von 1820
Die Römerquelle, ca. 1820

Schon von den Römern wurde die Römerquelle genützt, die in einer Höhle genau unter dem Orchestergraben der Sommerarena entspringt.

Zeichnung der Frauenkirche
Bild aus Martin Mayers Miscellen, Bd. I

Über der Quelle des Frauenbades stand bis 1811 eine Kirche, die alte Frauenkirche, die mit ihrem "verkehrten Turm" ein Wahrzeichen Badens war.
Die Quelle entsprang genau unter dem Hochaltar.

Das Wasser der Peregriniquelle wurde bis in die 1960er-Jahre als Mineralwasser verkauft.

Die größte Schüttung hat die Marienquelle. Sie liefert mehr als 40 Liter pro Sekunde. Sie wurde erst 1924 gefasst und bildete die Grundlage für die Speisung des Strandbades mit Schwefelwasser.

Heute sind (mit Ausnahme des Engelsbades) alle Quellen unter der Verwaltung der Stadt Baden. Sie werden in eine gemeinsame Ringleitung eingespeist. Die Kuren erfolgen nur mehr im Kurhaus neben der Römertherme. Bis heute ist Baden dank seiner heißen Quellen der wichtigste Fremdenverkehrsort Niederösterreichs.

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